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    <title>Tagebuch des Kapitalismus : Rubrik:Preisabsprachen</title>
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    <dc:publisher>perfectcrime</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-09-09T10:37:26Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/capitalverbrecher/images/icon.png">
    <title>Tagebuch des Kapitalismus</title>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4720784/">
    <title>Millionenstrafen für Drogerieartikelhersteller.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4720784/</link>
    <description>So. Die Philosophiewoche ist beendet, und gleich gibt es wieder handfestes. Die vier Unternehmen Henkel Wasch- und Reinigungsmit-tel GmbH, Schwarzkopf &amp; Henkel GmbH, Sara Lee Deutschland GmbH und Unilever Deutschland GmbH wurden vom Bundeskartellamt zu &lt;a href=&quot;http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/aktuelles/2008_02_20.php&quot;&gt;Strafen von insgesamt 37 Millionen Euro verdonnert, weil sie Preiserhöhungen abgestimmt haben sollen und sich über die Verhandlungen mit verschiedenen Einzelhändlern abgesprochen&lt;/a&gt; haben sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen hatten zum Jahreswechsel 2005/2006 eine Anhebung der Listen-preise um etwa 5 % für folgende Drogerieartikel abgestimmt:&lt;br /&gt;
a) Handgeschirrspülmittel der Marken Pril und Palmolive&lt;br /&gt;
b) Duschgel der Marken Fa, Duschdas und Palmolive sowie&lt;br /&gt;
c) Zahncreme der Marken Signal sowie Dentagard und Colgate (Basis). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Interesse des Endverbrauchers darf die hohe Wettbewerbsintensität im Einzelhandel nicht durch Absprachen der Markenhersteller konterkariert werden&quot; sagte der Sprecher des Kartellamtes Bernhard Heitzer.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-20T12:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4552194/">
    <title>O Tannenbaum, O Tannenbaum,</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4552194/</link>
    <description>wie teuer bist du dieses Jahr?....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a &gt;&lt;/a&gt; &lt;img src=&quot;http://www.23hq.com/23666/2744287_adb9bfe2fec2646c5b020e5d548d936d_standard.jpg&quot; height=&quot;460&quot; width=&quot;334&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;Foto: Wikipedia Commons; &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malene&quot;&gt;http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Malene&lt;/a&gt;&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie sich fragen, warum die Weihnachtsbäume dieses Jahr so teuer sind, sollte ihr Blick einmal zum europäischen Nachbarn Dänemark gehen. D&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,524754,00.html&quot;&gt;ort wurde nämlich der &quot;Dänische Weihnachtsbaumzücher-Verein&quot; von der &quot;Kopenhagener Anwaltschaft für schwere Wirtschaftsverbrechen&quot;&lt;/a&gt; wegen des Verdachtes von Preisabsprachen angeklagt. Bis zu 20% sollen die Raffgiereigen Baumanbieter die Preise erhöht haben. Weihnachten das Fest der Liebe? Nicht so in der Welt der Wirtschaft, da bleibt man lieber bei dem, was man kann: kriminell sein und versuchen, den anderen bestmöglichst über den Tisch zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch pünktlich zum Fest der Liebe bekamen einige Flüssiggasunternehmen die ungezügelte Liebe des Bundeskartellamtes zu spüren.  Bei mehreren Flüssiggasanbietern &lt;a href=&quot;http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/aktuelles/2007_12_19.php&quot;&gt;hat man sich daran gemacht, gemeinsam die Preise für Flüssiggas festzulegen und sich gegenseitig keine Kunden abzujagen&lt;/a&gt;. Dazu sagte Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer: &quot;Durch die Kundenschutzabsprachen wurden die Verbraucher über viele Jahre hinweg in erheblicher Weise geschädigt. Dies gilt gerade für die Kunden, die einen Miettank der etablierten Flüssiggasanbieter nutzen. Sie waren den überhöhten Preisen schutzlos ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Heissa, schöner die Kassen nie klingeln!!&lt;/i&gt;  Insgesamt durften die sieben beteiligten Unternehmen Drachen-Propangas GmbH, Friedrich Scharr KG, Progas GmbH &amp; Co KG, Primagas GmbH, Sano-Propan GmbH, Tyczka Energie KGaA und Tyczka Totalgaz GmbH über eine Gesamtstrafe von weihnachtlichen 208 Millionen Euro freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten, Zeit der Besinnung, des In-sich-kehrens. Auf ein Besseres besonnen hat sich scheinbar auch das Michael Hüther. Der liebevoll &lt;a href=&quot;http://insmwatchblog.wordpress.com/2007/11/01/zitat-des-tages-25/&quot;&gt;&quot;Mietmaul&quot; oder &quot;Meinungsstricher&quot;&lt;/a&gt; genannte &lt;strike&gt;käufliche&lt;/strike&gt; INSM-Professor hat nämlich scheinbar die Schnauze voll von seinem &lt;a href=&quot;http://einspruch.blogg.de/index.php&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt;. Schon über einen Monat ist Sendepause, und wir hoffen wirklich, dass dies auch so bleibt. Vielleicht haben ihn aber auch die Kommentare zu seinen Artikeln abgeschreckt, mindestens 80% beinhalten, milde ausgedrückt, eine Beleidigung der Person oder der Arbeit des Mietmauls. Heute, genau ein Jahr nach seinem ersten Eintrag, sieht es so aus, als ob er keine Lust mehr habe &quot;ins Internet zu schreiben&quot;. Vielleicht musste der Professor aber auch für umsonst schreiben, und ein Mietmaul wäre kein Mietmaul, wenn es für Umsonst schreiben würde. Dann wäre es ja ein Umsonstmaul, und das geht so auch wieder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Überlegungen haben allerdings keinen Einfluss auf das erfreuliche Realität: Eine Quelle weniger, die geistige Propagandamüllprodukte in die Öffentlichkeit bringen könnte. Hoffen wir also, dass die Grüße von Karl Schiller der letzte Netzverschmutzungsbeitrag des &lt;strike&gt;Mietmauls&lt;/strike&gt; Umsonstmauls Hüther gewesen sind.</description>
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    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-21T01:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4523116/">
    <title>Kautschuk-Kartell</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4523116/</link>
    <description>Es ist ausgesprochen enttäuschend, dass die Kautschukindustrie ihre Lektion immer noch nicht gelernt hat. Ich kann nicht begreifen, wie Aktionäre und Vorstandsmitglieder ein solches illegales Verhalten tolerieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten kommentierte die für Wettbewerb zuständige Kommisarin der EU die Verkündung der &lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/1855&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en&quot;&gt;Strafe für ein Chloropren - Kautschukkartell&lt;/a&gt;. Beteiligt an dem von 1993 bis 2002 bestehenden Kartell waren Bayer, Denka, DuPont, Dow, ENI und Tosoh, sie bekamen eine Strafe in Höhe von insgesamt 243 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es in der EU gängige Praxis ist, lässt man kooperative Täter laufen. So wurden Bayer Strafen in Höhe von 201 Millionen Euro erlassen. Man sollte dies auch für das allgemeine Strafrecht einführen. Wenn sie es wenigstens zugeben, ja, dann Straffrei. Mord und Totschlag wäre die logische Folge, genauso wie korruptes und nicht gesetzeskonformes Verhalten der Unternehmen die Folge der allzu laschen Strafpraxis der EU ist. Bezeichnend: &quot;Bayer wurde die gesamte Geldbuße erlassen, obwohl der Konzern bereits früher an ähnlichen Zuwiderhandlungen beteiligt war [...]&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der einführend benutze Ausdruck &quot;enttäuschend&quot; ist in diesem Zusammenhang nicht angebracht. Wer enttäuschend sagt, der hat vorher noch an das gute geglaubt. Solches Denken ist, wenn es um Konzerne geht, naiv bis wider besseren Wissens. &quot;Es ist bezeichnend... &quot; wäre ein wesentlich besserer Einstieg gewesen. &quot;Ich kann schon verstehen, warum Aktionäre und Vorstandsmitglieder ein solch Illegales Verhalten tolerieren können. Es sichert Gewinne, und falls man erwischt wird, passiert eh nichts.&quot;</description>
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    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
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    <dc:date>2007-12-10T14:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4465949/">
    <title>Abwechslung tut gut.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4465949/</link>
    <description>Und weil dem so ist, müssen wir nach Wirtschaftsethik, Politik, Korruption mal wieder ein anderes Thema bringen. Machen wir, besser gesagt: Sony, Maxell und Fuji, hiermit, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Unternehmen hatten sich auf dem europäischen Markt für professionelle Videobänder bezüglich der Preise abgesprochen, und dabei auch &quot;die Einhaltung der Preisabsprachen regelmäßig überwacht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil soviel kriminelle Energie ja irgendwie geahndet werden muss, gab es heute eine Strafe: &lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/1725&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en&quot;&gt;Insgesamt 75 Millionen Euro müssen gezahlt werden&lt;/a&gt;. Den größten Anteil an der Strafe trägt Sony (47,19 Millionen &#8364;), wegen unkooperativem Verhalten: &quot;ein Mitarbeiter von Sony [weigerte sich,] seiner Auskunftspflicht nachzukommen und die mündlich gestellten Fragen der Inspektoren der Kommission zu beantworten. Ein anderer Sony-Mitarbeiter wurde dabei beobachtet, wie er Dokumente im Reißwolf vernichtete.&quot; Maxell (14,4 Millionen &#8364;) und Fuji (13,2 Millionen &#8364;) teilen sich die restliche Strafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch über das zustandekommen des Kartells sowie deren Treffen wussten die europäischen Wettbewerbshüter bestens bescheid; Aus den von Ermittlern sichergestellten Unterlagen waren &quot;Einzelheiten zu elf Zusammenkünften zu entnehmen, bei denen Sony, Fuji und Maxell Preise erörtert und abgesprochen und/oder sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht haben.&quot;</description>
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    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
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    <dc:date>2007-11-20T17:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4409958/">
    <title>Grund für die hohen Strompreise gefunden?</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4409958/</link>
    <description>Nach&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,515181,00.html&quot;&gt; Berichten des Spiegels&lt;/a&gt; hat das Bundeskartellamt die vier großen Stromanbieter in Deutschland wegen Kartellvergehen ins Visier genommen. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Nach Informationen des SPIEGEL haben die Wettbewerbshüter zahlreiche Indizien und Belege dafür zusammengetragen, dass sich führende Manager und sogar Vorstandsvorsitzende der Strombranche über Jahre hinweg in geheimen Runden getroffen haben.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Passend dazu ein Video von Youtube.&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/CY7DA7uF4Ik&amp;rel=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/CY7DA7uF4Ik&amp;rel=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-03T22:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4371973/">
    <title>Gibt es bald eine Kartellstrafe gegen den Bayer-Konzern?</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4371973/</link>
    <description>Beim &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/blog/42_pharmablog/archive/1261_bayer-konzern_verdacht_auf_aspirin-kartell.html&quot;&gt;Pharmablog des Spiegels&lt;/a&gt; wird nach eigenen Nachforschungen dargelegt, dass es eigentlich zu einem Kartellverfahren gegen den Bayer-Konzern kommen müsste, weil sie Preisabsprachen mit ungefähr jeder zweiten Apotheke in Deutschland getroffen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Medikamentpreise 2005 gesetzlich freigegeben wurden ist dies also die Realität. Das Pharmablog spekulierte auch schon über die Höhe der möglichen Kartellstrafe: die Spannweite reicht von 200 Millionen Euro bis schlimmstenfalls 2,9 Milliarden Euro.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-22T13:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4358426/">
    <title>Unerwähnt &amp; Vergessen.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4358426/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/1438&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en&quot;&gt;Schon am dritten Oktober gab die EU-Wettbewerbskommission bekannt, dass ein in Spanien in den Jahren 1991-2002 bestehendes Bitumenkartell zu einer Strafe von insgesamt 183,6 Millionen Euro verurteilt wurde. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer wurden die beteiligten Unternehmen mit Samthandschuhen angefasst und insgesamt 148 Millionen Euro an Strafe erlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beteiligte Unternehmen: BP, Repsol, Cepsa, Nynäs und Galp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum ich diese Nachricht erst heute veröffentliche? Nun, ich würde einmal behaupten, dass ich sehr viele Quellen abklappere, auf der Suche nach neuen Nachrichten, die ich hier veröffentlichen könnte, praktisch alle relevanten (Nachrichten-/ Wirtschafts-)Internetseiten alle ein, zwei Tage einmal besuche. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass etablierte Medien solche Skandale gerne unter den Teppich kehren, sie irgendwo unter Vermischtes führen oder in irgendeine Randspalte verschieben, damit das nichtssagende, unternehmensverherrlichende  und höchstwahrscheinlich noch gekaufte Hochglanzinterview irgendeines Vorstandsvorsitzenden auf die Titelseite passt. So ist das nun einmal.</description>
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    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-17T14:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4333897/">
    <title>Werbepause.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4333897/</link>
    <description>Keine Angst, ich werde nicht so wie andere Blogger ab sofort hier Werbung veröffentlichen - by the way: welches Unternehmen würde hier schon Werbung buchen - nein, es geht um die Werbepausen im Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese müssen die größten deutschen Privatsender ProSiebenSat1 und RTL nun mächtig Strafe zahlen, und das nicht etwa, weil die gezeigte Werbung so schlecht ist, sondern weil sie sich beim Verkauf von Werbepausen abgesprochen haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider habe ich diese Nachricht auf keiner der von mir regelmäßg gelesenen großen Nachrichtenseiten gefunden, dafür beim &lt;a href=&quot;http://www.tvblogger.de/rekordbusgelder-fur-prosiebensat1-und-rtl/&quot;&gt;TV-Blogger&lt;/a&gt;, der einen wirklich guten Artikel zu diesem Fall geschrieben hat.</description>
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    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
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    <dc:date>2007-10-09T12:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4280125/">
    <title>Das Reißverschlußkartell</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4280125/</link>
    <description>Wieder mal haben sich ein paar Unternehmen gedacht, gemeinsam könne man die Preise besser bestimmen. Dass die EU dies nicht so lustig findet, merkten sie jetzt, denn die beteiligten Unternehmen YJK, Prym, Coats, Scovill, A. Raymond S.A.R.L. , Berning &amp; Söhne sowie der Deutsche Fachverband Verbindungs- und Befestigungstechnik wurden zu einer &lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/1362&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en&quot;&gt;Geldbuße von insgesamt 328 Millionen Euro verurteilt&lt;/a&gt;.</description>
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    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-21T08:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4122982/">
    <title>Das Gas-Kartell</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4122982/</link>
    <description>Eon und Gaz de France &lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/07/316&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en&quot;&gt;werden von der EU beschuldigt&lt;/a&gt;, Absprachen bei der Gasversorgung in Deutschland und Frankreich getroffen zu haben. Sie sollen sich nach der Liberalisierung der Gasmärkte in Europa darauf verständigt haben, nicht im jeweiligen Gebiet des anderen zu operieren. Das Kartellverfahren ist eingeleitet, es drohen Strafen von bis zu 10% des Jahresumsatzes.&lt;br /&gt;
Nachdem schon im Mai von Seiten der EU ein &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,497239-2,00.html&quot;&gt;Verfahren gegen RWE und die italienische ENI&lt;/a&gt; ebenfalls wegen einer abschottung der Gasnetze eröffnet wurde, können die Verbraucher endlich einmal sehen, wie ihre hohen Gasrechnungen zustande kommen, und welche satten Gewinne derart entstehen. &lt;a href=&quot;http://www.eon.com/de/downloads/GB_D_Konzernabschluss_2006.pdf&quot;&gt;Eon erzielte Übrigens im Jahr 2006 einen Konzernüberschuss von schlappen 6 Milliarden Euro&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ansonsten macht die Europäische Energiebranche nicht gerade durch ethisch einwandfreies Verhalten oder Verbraucherfreundlichkeit auf sich Aufmerksam. So wurde am 26. Juli bekannt gegeben, dass gegen den französischen Stromanbieter  EDF und auf belgischer Seite den Stromabieter Electrabel ein Verfahren eröffnet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum?&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/07/313&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Abschottung der Märkte.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den in diesem Falle entstandenen Schaden für die Kunden brachte die EU-Kommision ebenfalls auf den Punkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Dies wiederum könnte dazu führen, dass sowohl private als auch gewerbliche Stromabnehmer in diesen Ländern höhere Preise zahlen und sich mit einer schlechteren Dienstleistungsqualität zufriedengeben müssen.&quot;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
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    <dc:date>2007-07-31T08:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3650736/">
    <title>Nicht mein Bier.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3650736/</link>
    <description>So oder so ähnlich könnten die Pressemitteilungen der vier Brauereien InBev (in Deutschland unter anderem mit den Marken Becks, Diebels, Hasseröder Franziskaner und Löwenbreu vertreten), Heineken (Desperados, Kulmbacher, Paulaner, Mönchshof), Grolsch und Bavaria in den letzten Tagen gelautet haben. Denn die Vier wurden von der EU Wettbewerbs-Kommission zu Geldbußen in Höhe von 273 Millionen Euro verurteilt. Nicht eingerechnet sind 84,374 Millionen Strafe für InBev, die erlassen wurden, weil InBev vom &quot;Petzer-Paragraph&quot; profitierte, und &quot;unter Berufung auf die Kronzeugenregelung Informationen über seine Beteiligung an weiteren Kartellen in anderen Europäischen Ländern [lieferte].&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Kartelle diskutierten die Unternehmensleitungen (!) der verschiedenen Unternehmen auf verschiedenen inoffiziellen Zusammenkünften; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meine Phantasie gewinnt die Oberhand; ich sehe  vier große schwarze Limusinen, gefahren von anzugtragenden Chauffeuren, eine aus jeder Himmelsrichtung kommend. Sie treffen sich in einem noblen, aber weitestgehend unbekannten Restaurant in irgendeiner Stadt, Maastricht, Antwerpen, Eindhoven; oder in einer anderen. Die Limusinen halten, unterwürfige Diener eilen heran und öffenen unterwürfig die hinteren Türen der Prachtkarossen, es steigen in königlich anmutender Manier ein paar anzugtragende &quot;Führungskräfte&quot; aus; sie begrüßen sich herzlich, umarmen sich, man kennt sich, die Welt ist klein, wahrscheinlich haben die Vier sogar einen gemeinsamen Lobbybetreuer für die Politiker in Brüssel und in den Niederlanden, man will sich nicht in die Quere kommen. Es könnte sogar sein, dass sie alle mit demselben Flieger aus dem Urlaub zurückkamen, wo sie im selben RobinsonClub Hotel die Golfanlage und die örtlichen Prostituierten näher unter die Lupe genommen haben. Vielleicht scheint die Sonne und einige der Herren haben auch eine Sonnenbrille, eine Ray-Ban, weil sie genauso cool sein wollen wie Will Smith in &lt;i&gt;Men in Black&lt;/i&gt;. Die Gruppe macht sich auf den Weg ins Restaurant, diskret, das Nebenzimmer ist schon für sie reserviert, auf Aktionärskosten natürlich; gebucht unter, sagen wir, Verkaufsördernde Maßnahmen oder Auslagen für geschäftliche Treffen. Erst einmal angekommen wird sogleich die Speisekarte durchgeackert, keine Zeit, ja, bringen sie mir einfach das Beste was sie haben, (gebucht unter: Geschäftsessen), kommen wir zum Thema. [...] Sie verlassen den Raum, bestens gelaunt, ja, richten sie ihrer Frau ein paar schöne Grüße aus, und den Kindern auch, frohes Gelingen, und nicht vergessen: Ein Bier kostet im Supermarkt ab jetzt nicht mehr 69 Cent, sondern 79. Alles Klar, tschüssikowski. Die unterwürfigen Diener öffnen die hinteren Türen der Achtzylinderumweltverschmutzungsmaschinen, die hohen Herren steigen ein und düsen davon; ab jetzt Kostet ein Bier 79 Cent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, zurück zur Realität. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Erwiesen ist auch, dass sich die Unternehmen der Rechtswidrigkeit ihres Verhaltens bewusst waren und Maßnahmen ergriffen, um nicht entdeckt zu werden.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht passend dazu ein &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,467629,00.html&quot;&gt;Beitrag des Manager-Magazins&lt;/a&gt;, den ich gestern auf der Homepage lesen durften, er handelt von einem neuen Trend: von Managern, die ihr Unternehmen von hinter schwedischen Gardinen leiten; scheinbar funktioniert das ganz gut. Abschreckend sind die Haftbedingungen jedenfalls nicht.</description>
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    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
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    <dc:date>2007-04-24T11:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3348572/">
    <title>Deutschland mal wieder an der Spitze!</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3348572/</link>
    <description>Den ganzen Weltuntergangsgesängen stellt sich heute ThyssenKrupp mit aller Macht entgegen. Sie haben sich nämlich heute auf Platz eins einer Europäischen Rangliste eingereiht (&lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/20070124/&quot;&gt;Und dort Siemens verdrängt, die diesen Platz erst vor kurzem erobert haben - tja, dumm gellaufen. :-)&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
Damit bleibt Deutschland weiterhin im Besitz eines nationalen Champions. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es hier nur um den ersten Platz in der Rangliste geht, welches Unternehmen die höchste Kartellstrafe der Europäischen Union bekommt. Womit wir auch schon bei der Kehrseite der Medallie wären.&lt;br /&gt;
Denn &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,467759,00.html&quot;&gt;Thyssen-Krupp wurde zu einer Rekordstrafe verurteilt&lt;/a&gt;, knapp eine halbe Milliarde Euro müssen gezahlt werden; diese besondere Höhe kommt zustande, weil Thyssen-Krupp als &quot;Wiederholungstäter&quot; gilt , schon mal wegen einer Kartellbildung Ärger bekommen hatte und deshalb 50% Straferhöhung bekommen hat.&lt;br /&gt;
Diesmal gehts um Fahrstühle, die Mitangeklagten sind Otis (Strafe:225 Mill. Eur.), Schindler(143,7 Mill. Eur.) und Kone (142,1 Mill. Eur.) MIt den 480 Mill. Eur. die ThyssenKrupp bezahlen muss macht dies eine Gesamtstrafe von 990 Mill. Eur., und da hatten die Beteiligten noch Glück, denn es wurden den Straftätern freundlicherweise insgesamt 388 Mill. Euro als &quot;Ermäßigung&quot; erlassen.Im Fahrstuhlsektor bestand dieses Kartell der EU-Kommisons zufolge von 1995 bis 2004 in Deutschland und den Benelux-Ländern. &quot;Es ist empörend, dass die Baukosten für Gebäude, einschließlich Krankenhäusern, von diesem Kartell in die Höhe getrieben wurden&quot;, erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Doch mit der Strafe ist das Wirken des Kartells nicht vorbei: &lt;cite&gt;Die Auswirkungen dieses Kartells könnten noch zwanzig bis fünfzig Jahre zu spüren sein, da die Wartungsarbeiten häufig von den Unternehmen durchgeführt werden, die die Anlagen errichteten. Quelle: &lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/07/209&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en&quot;&gt;EU-Komission&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch zu den jeweiligen Geschäftsführern hat die EU-Wettberwerbskomission eine klare Meinung:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Geschäftsleitungen der beteiligten Unternehmen wussten um die Unrechtmäßigkeit ihres Tuns, versuchten jedoch, ihr Vorgehen zu verheimlichen, und setzten dieses fort.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Alles Kriminelle, diese Nadelstreifenproleten. Moral braucht man bei ihnen nicht zu vermuten.</description>
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    <dc:date>2007-02-21T15:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3297349/">
    <title>Die unendliche Geschichte.</title>
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    <description>Wann hören die Negativ-Schlagzeilen rund um Siemens endlich auf? Scheinbar jeder Bereich des Siemens-Konzerns will sich einreihen. Diesmal ist es der Gebäutetechnikbereich, der auffällt. Und nicht mit korruptem Verhalten, sondern -  dem Vorwurf der norwegischen Wettbewerbsbehörde nach -  mit Absprachen beim Service und bei der Wartung von Brandschutzalagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kann man in der Pressemitteilung das übliche PR-Geschwafel lesen&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Siemens ist an der schnellen und vollen Aufklärung des Sachverhalts interessiert und hat der Behörde volle Unterstützung und Kooperation zugesichert. Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.siemens.com/index.jsp?sdc_p=cfi1031685l0mno1433365ps5uz3&amp;sdc_bcpath=1327899.s_5%2C1034230.s_5%2C1034555.s_5%2C&amp;sdc_sid=30622762932&amp;&quot;&gt;Siemens-Pressemitteilung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Diesen Satz liest man in letzter Zeit häufiger in Siemens-Pressemitteilungen, die Glaubwürdigkeit solcher Aussagen erhöht allerdings auch die stetige Wiederholung nicht.</description>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3228407/">
    <title>Der Versuch, Rekorde zu brechen.</title>
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    <description>Ich frage mich manchmal, was sich die Manager und Entscheider bei Siemens eigentlich denken mit dem aktuellen Geschäftsgebaren. Korruptionsfälle und Bestechungen desöfteren, und jetzt auch noch das:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/508629.html&quot;&gt;EU verhängt Rekord-Bußgeld gegen Siemens&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strafe: knappe und läppische 397 Millionen Euro. Damit ist Siemens auf dem Olymp, Platz 1. Spitzenposition. Es ist die höchste Kartellstrafe, die jemals von der Europäischen Union für ein einzelnes Unternehmen verhängt wurde. Ob Siemens die Strafe in voller Höhe zahlen muss, ist natürlich fraglich, da Siemens einspruch gegen die Höhe der Strafe erhoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurde gegen 11 Unternehmen eine Strafe verhängt, weil sich diese 11 Unternehmen bei gasisolierten Schaltablagen Preisabsprachen genehmigt haben sollen. Laut Medienberichten sollen die insgesamt 11 Unternehmen, welche dem Kartell angehört haben sollten, zu denen auch Mitsubishi, Toshiba, Hitachi,Alstom und Areva zugerechnet werden, 790 Millionen Strafe zahlen, was immerhin noch der zweithöchsten Kartellstrafe entspricht. Mit dabei ist auch das heute in Siemens aufgegangene Unternehmen V/A Tech, welches eine Strafe von 22 Millionen Euro zahlen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der feinen Ironie noch folgender Satz aus dem Netzeitungs-Bericht:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Siemens wies die Vorwürfe Brüssels, sich im Zeitraum von 1988 bis 2004 an dem Kartell beteiligt zu haben, umgehend zurück. Absprachen bei gasisolierten Hochspannungs- Schaltanlagen habe es nur zwischen Oktober 2002 bis April 2004 gegeben.&lt;/cite&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3020080/">
    <title>Neue Gesichter auf der Anklagebank</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3020080/</link>
    <description>Ein bisschen Abwechslung nach den doch recht einseitigen letzten Wochen bietet heute das Manager-Magazin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Manager-Magazin steht das &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/unternehmen/missmanagement/0,2828,452240,00.html&quot;&gt;größte Deutsche Bußgeldverfahren&lt;/a&gt; gegen Wirtschaftsunternehmen kurz vor der (Wieder-)Aufnahme.&lt;br /&gt;
Betroffen sind laut Manager-Magazin die sechs größten deutschen Zementhersteller, namentlich HeidelCement, die Schwenk-Gruppe, Lafarge, Dyckerhoff, Readymix und Holcim. Diese sollten durch Preisabsprachen jahrzehntelang den Preis für Zement künstlich teuer gehalten haben. Im Jahre 2003 wurden die Unternehmen schon zu einer Rekordstrafe in Höhe von 661 Mill. &#8364; verurteilt, sie legten allerdings Berufung ein und mussten bis heute keinen Cent der Strafe bazahlen. Nun hat sich allerdings das Kartellamt entschieden, die Strafe dennoch einzufordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärger droht den Zementherstellern auch von anderer Seite: Eine belgische Aktiengesellschaft will das Kartell auf insgesamt 216 Mill.&#8364; Schadensersatz verklagen. Viel zu tun also für die Kartellanwälte, in nächster Zeit.</description>
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