Deutschland mal wieder an der Spitze!
Den ganzen Weltuntergangsgesängen stellt sich heute ThyssenKrupp mit aller Macht entgegen. Sie haben sich nämlich heute auf Platz eins einer Europäischen Rangliste eingereiht (Und dort Siemens verdrängt, die diesen Platz erst vor kurzem erobert haben - tja, dumm gellaufen. :-).)
Damit bleibt Deutschland weiterhin im Besitz eines nationalen Champions.
Auch wenn es hier nur um den ersten Platz in der Rangliste geht, welches Unternehmen die höchste Kartellstrafe der Europäischen Union bekommt. Womit wir auch schon bei der Kehrseite der Medallie wären.
Denn Thyssen-Krupp wurde zu einer Rekordstrafe verurteilt, knapp eine halbe Milliarde Euro müssen gezahlt werden; diese besondere Höhe kommt zustande, weil Thyssen-Krupp als "Wiederholungstäter" gilt , schon mal wegen einer Kartellbildung Ärger bekommen hatte und deshalb 50% Straferhöhung bekommen hat.
Diesmal gehts um Fahrstühle, die Mitangeklagten sind Otis (Strafe:225 Mill. Eur.), Schindler(143,7 Mill. Eur.) und Kone (142,1 Mill. Eur.) MIt den 480 Mill. Eur. die ThyssenKrupp bezahlen muss macht dies eine Gesamtstrafe von 990 Mill. Eur., und da hatten die Beteiligten noch Glück, denn es wurden den Straftätern freundlicherweise insgesamt 388 Mill. Euro als "Ermäßigung" erlassen.Im Fahrstuhlsektor bestand dieses Kartell der EU-Kommisons zufolge von 1995 bis 2004 in Deutschland und den Benelux-Ländern. "Es ist empörend, dass die Baukosten für Gebäude, einschließlich Krankenhäusern, von diesem Kartell in die Höhe getrieben wurden", erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Doch mit der Strafe ist das Wirken des Kartells nicht vorbei: Die Auswirkungen dieses Kartells könnten noch zwanzig bis fünfzig Jahre zu spüren sein, da die Wartungsarbeiten häufig von den Unternehmen durchgeführt werden, die die Anlagen errichteten. Quelle: EU-Komission
Und auch zu den jeweiligen Geschäftsführern hat die EU-Wettberwerbskomission eine klare Meinung:
Die Geschäftsleitungen der beteiligten Unternehmen wussten um die Unrechtmäßigkeit ihres Tuns, versuchten jedoch, ihr Vorgehen zu verheimlichen, und setzten dieses fort.
Alles Kriminelle, diese Nadelstreifenproleten. Moral braucht man bei ihnen nicht zu vermuten.
Damit bleibt Deutschland weiterhin im Besitz eines nationalen Champions.
Auch wenn es hier nur um den ersten Platz in der Rangliste geht, welches Unternehmen die höchste Kartellstrafe der Europäischen Union bekommt. Womit wir auch schon bei der Kehrseite der Medallie wären.
Denn Thyssen-Krupp wurde zu einer Rekordstrafe verurteilt, knapp eine halbe Milliarde Euro müssen gezahlt werden; diese besondere Höhe kommt zustande, weil Thyssen-Krupp als "Wiederholungstäter" gilt , schon mal wegen einer Kartellbildung Ärger bekommen hatte und deshalb 50% Straferhöhung bekommen hat.
Diesmal gehts um Fahrstühle, die Mitangeklagten sind Otis (Strafe:225 Mill. Eur.), Schindler(143,7 Mill. Eur.) und Kone (142,1 Mill. Eur.) MIt den 480 Mill. Eur. die ThyssenKrupp bezahlen muss macht dies eine Gesamtstrafe von 990 Mill. Eur., und da hatten die Beteiligten noch Glück, denn es wurden den Straftätern freundlicherweise insgesamt 388 Mill. Euro als "Ermäßigung" erlassen.Im Fahrstuhlsektor bestand dieses Kartell der EU-Kommisons zufolge von 1995 bis 2004 in Deutschland und den Benelux-Ländern. "Es ist empörend, dass die Baukosten für Gebäude, einschließlich Krankenhäusern, von diesem Kartell in die Höhe getrieben wurden", erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Doch mit der Strafe ist das Wirken des Kartells nicht vorbei: Die Auswirkungen dieses Kartells könnten noch zwanzig bis fünfzig Jahre zu spüren sein, da die Wartungsarbeiten häufig von den Unternehmen durchgeführt werden, die die Anlagen errichteten. Quelle: EU-Komission
Und auch zu den jeweiligen Geschäftsführern hat die EU-Wettberwerbskomission eine klare Meinung:
Die Geschäftsleitungen der beteiligten Unternehmen wussten um die Unrechtmäßigkeit ihres Tuns, versuchten jedoch, ihr Vorgehen zu verheimlichen, und setzten dieses fort.
Alles Kriminelle, diese Nadelstreifenproleten. Moral braucht man bei ihnen nicht zu vermuten.
perfectcrime - 21. Feb, 16:21


