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    <title>Tagebuch des Kapitalismus : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>perfectcrime</dc:publisher>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:date>2015-09-07T00:00:17Z</dc:date>
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    <title>Tagebuch des Kapitalismus</title>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3804277/#312071525">
    <title>Hasstiraden?</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3804277/#312071525</link>
    <description>joa, ähm, nein. Wo bitte sind das Hasstiraden. Darunter stelle ich mir doch wirklich etwas anderes vor. Außerdem sind die Zitate von Aristoteles in etwa orginalgetreu aus seinen Werken entnommen.</description>
    <dc:creator>perfectcrime (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 perfectcrime (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2013-03-04T21:38:32Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#232597669">
    <title>Wirklich was geändert hat sich ja nicht. An den Börsen geht es wieder turbulent zu....</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#232597669</link>
    <description>Wirklich was geändert hat sich ja nicht. An den Börsen geht es wieder turbulent zu. Die Kurse steigen und man fragt sich letztlich nur, wann die nächste Blase wieder platzt. Dass es eine Blase gibt, darüber hege ich keinerlei Zweifel!</description>
    <dc:creator>Jan (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Jan (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-20T14:14:37Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5001868/#5452793">
    <title>Schaut euch ENDGAME an, dass wird eure Augen öffnen. Leider viel zu spät.</title>
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    <description>Schaut euch ENDGAME an, dass wird eure Augen öffnen. Leider viel zu spät.</description>
    <dc:creator>hilfe! (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 hilfe! (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-17T18:43:21Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5195876/">
    <title>Krisencheck</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5195876/</link>
    <description>Zur Zeit gehts drunter und drüber. Nicht nur an der Börse, aber das ist eine andere Geschichte. Die Flaute hier im Blog ist eine Folge davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlicher dieser &lt;a href=&quot;http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1219942/&quot;&gt;historischen Zeiten&lt;/a&gt; habe ich mir aber trotzdem mal die Zeit genommen, meine Orakelfähigkeiten zu testen. Und mal nachzuschauen, wie ich praktisch die Krise herbeigeschrieben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.23hq.com/23666/3454960_19a5ea13c402ebe0c975fa61babbf505_standard.jpg&quot; height=&quot;460&quot; width=&quot;420&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste, wenn auch zarte, Vermerk erreichte die Leser vor mehr als einem Jahr, am 21. August 2007. Da schrieb ich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;[...] braucht es noch ein, zwei Jahre bis zur nächstgrößeren Krise. Was wir zur Zeit erleben ist praktisch nur ein Vorbote. Was wir ganz deutlich sehen können ist die immer engere Verstrickung von wirtschaftlichen Verstrickungen über den ganzen Globus. Eine winzige Hypothekenkrise in den USA stürzt europäische Banken in existenzbedrohliche Situationen, was wiederum die Börsen weltweit in einen Abwärtsstrudel reißt. Wären die Zentralbanken nicht helfend eingesprungen, wäre eine größere Krise vielleicht jetzt schon Realität.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;sub&gt;Gut, es war nur knapp ein Jahr, und ein bisschen weniger sogar. Aber wir stehen ja erst am Anfang, mal sehen, was in der Zwischenzeit bis zu Jahr zwei noch so passiert. Es gibt schließlich noch ein paar Banken, ein paar Automobilkonzerne, Immobilien, Versicherungen, ... , ach naja :-)&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem verlinkte ich vor etwa einem Jahr auf folgenden Manager-Magazin-Titel: &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/geld/marktberichte/0,2828,505992,00.html&quot;&gt;&quot;Es könnte kräftig wackeln&quot;&lt;/a&gt; Ja. Verdammt. es hat kräfig gewackelt. Wenn man von einem Erdbeben sprechen würde wäre es auch nicht weniger falsch. Im Artikel gehts übrigens (unter anderem) um Bear Stearns, Lehman Brothers. Kennen sie die Namen? Irgendwoher?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen anderen Einblick gab ich Ihnen auch im &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/20071122/&quot;&gt;Interview mit Dr. Karl-Heinz Brodbeck.&lt;/a&gt; Der sagte: &quot;Viele Jahre des Studiums der ökonomischen Theorie haben mir gezeigt, dass die Argumente zur Begründung der Funktionsweise von Märkten im wesentlichen auf Fehlurteilen beruhen. Es ist meine hauptsächliche Forschungsarbeit, dass die neoklassische Theorie, so wie wir sie an der Universität lehren falsch ist.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar schließlich habe ich die Krise offiziell verkündet: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/20080122/&quot;&gt;Endlich, die Krise ist da!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4946585/&quot;&gt;Nachrichtenüberlick&lt;/a&gt; vom Mai vermittelt auch ein schönes Gesamtbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3554053/&quot;&gt;Wort des Trostes möchte ich Ihnen aber doch noch spenden&lt;/a&gt;, und zwar zitiert aus dem wirklich sehenswerten Film &quot;Der blutige Pfad Gottes&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nichts zu fürchten haben die Armen und die hungrigen.&lt;br /&gt;
Nichts zu fürchten die Schwachen und Kranken.&lt;br /&gt;
Nur die Korrupten werden dran glauben.&quot;</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Aus der Geschichte lernen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-16T21:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#5090339">
    <title>Gold</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#5090339</link>
    <description>... steigt schon seit drei Jahren. Da brauch ich weder Peter Schiff zu sein, um das festzustellen, noch ein Börsenexperte, um davor die Augen zu verschließen. :-). Und wie viel &quot;Change&quot; Mr. Obama machen kann, wenn wir lesen, dass die Amis gerade auf ein a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,568615,00.html&quot;&gt;Haushaltsdefizit von einer halben Billion Dollar (500.000.000$ zusteuern, dass werden wir wohl sehen (oder: das kann sich jeder selbst denken)</description>
    <dc:creator>perfectcrime (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-28T18:38:13Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#5088376">
    <title>Leider ist es nicht nur eine Kreditkrise :(</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#5088376</link>
    <description>Hier zum Zustand der USA:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/03/die-realitt-in-amerika.html&quot;&gt;http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/03/die-realitt-in-amerika.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://politikglobal.blogspot.com/2008/05/0805-14-breakdown-of-us-economy.html&quot;&gt;http://politikglobal.blogspot.com/2008/05/0805-14-breakdown-of-us-economy.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kann ein Obama gerne CHANGE auf die Fahne schreiben davon sprechen, dass er weiß, das es seinem Land nicht so gut gehe. Anbgl. ist er 6. Cousin von Bill Clinton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der US-Börse wird wieder mit Phantom Aktien gehandelt. Die FED hat die Geldmenge ca. 20% ausgeweitet (im Moment finde ich den Artikel leider nicht mehr). Ich kann mich noch erinnern, dass vor nicht mal einem halbe Jahr Peter Schiff von Börsenexperten ausgelacht wurde, als er sagte Gold würde steigen, und wir uns einer globalen Krise gegenüber stehen. Schauen Sie sich nur die Kurse für Edelmetall an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine sehr interessante Seite, wo sich jm. wirklich Arbeit gemacht hat - UNBEDINGT EMPFOHLEN:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.isgp.eu/&quot;&gt;http://www.isgp.eu/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder ist es vll. ein Zufall, dass bereits gegen den 2. Präsidenten in Folge ein Amtenthebungsverfahren läuft. Die Frage ist nur wer mehr Leichen im Keller hat: Bush oder Clinton?</description>
    <dc:creator>mg (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mg (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-27T21:25:14Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5082753/">
    <title>Applaus.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5082753/</link>
    <description>Ich habe schon desöfteren meinen tiefsten Respekt für die Arbeit des Blogs &quot;Gesundheitsblogger&quot; zum Ausdruck gebracht. Dass jetzt aus ihrer Ecke und mit ihrem Mitwirken eine richtig schöne Aktion kommt, freut mich um so mehr. Zusammen mit einigen anderen Blogs haben sie mal versucht, ihre ganze Macht und ihren ganzen Einfluss auszuspielen und einmal probiert, ob man etwas verändern kann. Ergebnis: Man kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um diesen Jungen Herren, der in verschiedenen Fernsehsendungen Auffälligkeiten in Hinblick auf die - mehr oder weniger - konkrete Nennung von &quot;Arzneimitteln&quot; - im weitesten Sinne - zeigte. Doch sehen Sie sich erst einmal den von Boocompany.com produzierten &quot;Trailer&quot; an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/yy46vwuSoAg&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/yy46vwuSoAg&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links dazu: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.scienceblogs.de/plazeboalarm/2008/07/herr-bankhofer-und-die-klostermelisse.php&quot;&gt;Herr Bankhofer und die Klostermelisse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15488/&quot;&gt;Boocompany enthüllt neuen Schleichwerbeskandal in der ARD&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1860&quot;&gt;Thomas Knüwer: Die Affaire Hademar Bankhofer&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gesundheit.blogger.de/&quot;&gt;Blog: Gesundheit.blogger.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald beendete der Zuständige Sender die Zusammenarbeit mit dem &quot;Experten&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Knüwer hatte direkt bei Herrn Bankhofer um eine Stellungnahme gebeten. Die hat er auch gegeben: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot; [Wenn ich eine Fernsehsendung moderiere oder bei einer zu Gast bin] und ich sage das Wort Klostermelisse ist es an den Haaren herbeigezogen, hier Schleichwerbung vorzuwerfen. Die wäre stichhaltig, wenn ich A - Geld bekommen hätte&quot;&lt;/cite&gt; danach kommt noch ein Punkt B, den sparen wir uns aber der Einfachheit halber und lassen Herrn Bankhofer noch beteuern:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Abschließend darf ich Ihnen mitteilen und versichern, daß ich mit keiner Firma, die mit dem Thema Gesundheit  Nahrungsergänzungen und Arzneimittel - zu tun hat, einen Werbe- und P.R.-Vertrag habe.&quot;&lt;/cite&gt; In der Stellungnahme des Senders zur Beendigung der Zusammenarbeit zwischen - ehemaligem - Experten und sich selbst kann man lesen:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Auf erneute Nachfrage des WDR bestätigte er heute, mit der Firma MCM Klosterfrau einen Beratervertrag abgeschlossen zu haben&quot;&lt;/cite&gt; quot erat demonstrantum. Nur eine Frage bleibt noch: Was hat er denn beim &lt;i&gt;ersten&lt;/i&gt; Nachfragen getan? Gelogen?&lt;cite&gt;&quot;Hademar Bankhofer hatte der Redaktion des ARD-Morgenmagazins gestern schriftlich versichert, dass er *mit keiner Firma, die mit dem Thema Gesundheit, Nahrungsergänzungen und Arzneimittel - zu tun hat, einen&lt;br /&gt;
Werbe- und PR-Vertrag habe und von Seiten einer Firma für seine Arbeiten kein Geld geflossen sei.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Auch das noch.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Capitalverbrecher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-24T20:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#5067074">
    <title>Dr. Jay says</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#5067074</link>
    <description>&quot;Dow-Jones-Bankindex legte fast 20 Prozent zu. Es war sein bester Tag überhaupt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hehe alles klar ...</description>
    <dc:creator>Jay (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Jay (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-18T11:11:32Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#5065540">
    <title>...berichtet neues zur Kreditkrise...</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/#5065540</link>
    <description>...und suggeriert damit etwas, was trotz einem realen kern meiner meinung nach in eine falsche richtung führt - &lt;a href=&quot;http://autismuskritik.twoday.net/stories/5065215/&quot;&gt;anmerkungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
zum artikel gleich am anfang.</description>
    <dc:creator>mo (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mo (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-17T17:04:41Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/">
    <title>Neues aus der Krise</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5064370/</link>
    <description>Ein &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,566346,00.html&quot;&gt;interessanter Artikel aus dem Spiegel berichtet neues zur Kreditkrise&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Die Geschichte der Wall Street ist immer schon auch eine Geschichte des Verbrechens gewesen. Eine Geschichte von Betrügern und bösen Buben, von Gaunern und Gangstern. Das liegt in der Natur des Geldes.&quot;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Capitalverbrecher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-17T08:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5006418/">
    <title>Untergegangene Nachrichten.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5006418/</link>
    <description>So manches mal kommt es ja vor, dass einige Nachrichten untergehen. Sei es, dass die deutsche Presselandschaft findet, dass diese Nachrichten nicht wichtig genug sind, nicht genug Geld einbringen oder vielleicht durch danach wegfallende Werbeeinnahmen einen Schaden erleiden könnten. Auch hier kommt es aus dem einen oder anderen Grund manchmal vor, dass Meldungen untergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb hier ein paar Nachreichungen: Am 11. Juni &lt;a href=&quot;http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/917&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en&quot;&gt;verurteilte die EU-Wettbewerbskommision mehrere Natriumchlorathersteller zu Geldbußen von insgesamt 79 Millionen Euro.&lt;/a&gt; Die Unternehmen EKA Chemicals, Akzo Nobel, Finnish Chemicals, Erikem Luxembourg, Arkema France, Elf Aquitaine, Aragonesas Industrias y Energia und Uralita haben für Natriumchlorat, ein hauptsächlich in der Zellstoff- und Papierindustrie verwendetes Oxidationsmittel, von Ende 1994 bis 2000 Liefermengen aufgeteilt und Preise festgelegt. Einer dieser Hersteller wurde mit einer um 90% erhöhten Strafe belegt, weil er schon drei (!!!) Mal an einem Kartell beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch andere Leute hatten in letzter Zeit Probleme. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;9&quot; alt=&quot;wicon&quot; width=&quot;9&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/capitalverbrecher/images/wicon.png&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Hunzinger&quot;&gt;Moritz Hunzinger&lt;/a&gt; beispielsweise, der, sagen wir es mal so, in seinem Leben schon das ein oder andere angestellt hatte. Vielleicht deshalb streichelt er sein Ego so übermäßig auf seiner eigenen Webside - kleine Auswahl - :&quot;Moritz Hunzinger. Kann alles, weiß alles, regelt alles.&quot; .... &quot;Hunzinger ist einer der besten&quot;. Auch sei er ein &quot;smarter PR-Profi&quot;. &lt;br /&gt;
Aber zurück zu seinem Problem: Schon 2005 wurde er wegen uneidlicher Falschaussage zu 30.000 Euro Geldstrafe und 10 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, legte allerdings Berufung gegen das Urteil ein. &lt;a href=&quot;http://www.stastuttgart.de/servlet/PB/menu/1220806/index.html?ROOT=1177700&quot;&gt;Seit dem 10. Juni ist er jetzt rechtskräftig verurteilt und damit vorbestraft.&lt;/a&gt; Capitalverbrecher.twoday.net gratuliert ihm dafür recht herzlich.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Capitalverbrecher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-20T07:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5001868/">
    <title>Bilderberg-Treffen.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/5001868/</link>
    <description>Beim Blog &quot;Lobby Control&quot; gibt es einen &lt;a href=&quot;http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/06/elitetreffen-der-bilderberger-2008/#more-597&quot;&gt;Beitrag zum Bilderberg-Treffen in der Nähe von Washington&lt;/a&gt;. Obwohl mich ein Kommentator schon vor einigen Tagen darauf hinwies, habe ich mir selbst noch keinen rechten Eindruck von dieser Runde machen können, jedoch finde ich das, was ich im Ansatz davon mitbekommen habe, schon ziemlich bedenklich. &lt;br /&gt;
Viele &quot;Entscheider&quot; oder selbsternannte &quot;Elitemitglieder&quot; treffen sich dort informell und rücken nicht so recht mit der Sprache raus, um was es konkret geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen wir es mal so: wäre es nicht eine heikle und besser geheimgehaltene Sache, so würde man sie wohl nicht geheimhalten.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Capitalverbrecher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-18T09:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4981890/">
    <title>Top-Milliardär des Tages.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4981890/</link>
    <description>Bei Spiegel Online bin ich auf die&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,558499,00.html&quot;&gt; Geschichte des Broadcom - Mitbegründers Henry Nicholas&lt;/a&gt; gestoßen. Über den - geschätztes Privatvermögen von 2,3 Milliarden Dollar - heißt es in dem Bericht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Unter den Substanzen, die Nicholas demzufolge nach Bedarf als &quot;Erfrischungen&quot;, &quot;Nachschub&quot; oder &quot;Partybedarf&quot; en masse bewegt haben soll: Kokain, Heroin, Ecstasy. Sowie Vicoprofen und Diazepam, zwei als Lifestyle-Drogen szenebeliebte Betäubungsmittel. [...] So habe sich der dreifache Vater die Silvesterparty zum Millennium 1999/2000 mit rund 300 Ecstasy-Tabletten veredelt - was aus der Rechnung eines Drogenhändlers hervorgehe. [...] Als ein Drehkreuz der illegalen Aktivitäten habe Nicholas&apos; Gestüt in Laguna Hills gedient&lt;br /&gt;
Dort habe er auch diverse Geschäftsfreunde bewirtet, mit Drogen wie mit Frauen. Dem einen oder anderen, fügt die Anklage hinzu, habe Nicholas unbemerkt Ecstasy in den Drink gerührt, um ihn gefügig zu machen [...]. An Bord von Nicholas&apos; Privatjets soll ebenfalls fleißig gekifft worden sein. Einmal, bei einem Flug von Orange County ins Zockerparadies Las Vegas, sei der Marihuana-Rauch in der Kabine so intensiv gewesen, dass der Pilot eine Sauerstoffmaske habe aufziehen müssen.&quot; Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,558499,00.html&quot;&gt;Spiegel.de&lt;/a&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, zur Geschichte mit dem Privatvermögen::  Nicholas ist - neben anderen - auch angeklagt, sein früheres Unternehmen durch Aktienbetrug um 2,2 Milliarden erleichtert zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewisser Weise ist diese Geschichte eines der Highlights meiner bisherigen Blog-Zeit. Habe ich im letzten Post noch über Leute geschrieben, die mich wirklich ankotzen, so ist dieser Fall die rühmliche Ausnahme, nämlich zur Belustigung am Nachmittag durchaus geeignet.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Capitalverbrecher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-09T18:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4960758/">
    <title>Job opportunity.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4960758/</link>
    <description>Viel diskutiert wird ja zur Zeit das Lohn-Thema. &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/article2047704/Textildiscounter_Kik_muss_Stundenlohn_anheben.html&quot;&gt;Kik zahlt 5,20&lt;/a&gt; und soll per Gerichtsbeschluss zu höheren Löhnen gezwungen werden. Der Mindestlohn ist nun schon längere Zeit auch ein politisches Thema, das in Berlin und anderswo heiß diskutiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussionen, ob der Mindestlohn kommt oder nicht, lässt die Unternehmen kalt. Er wird von der neoliberalen Lobby in Regierungsnähe schon irgendwie verhindert werden, und wenn nicht - fuck it, dann halten wir uns halt nicht dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ganz besonderes Beispiel von Niedriglöhnen will ich ihnen heute vorführen: Ein Jobangebot von einer Würzburger Zeitarbeitsfirma. Sie sucht qualifizierte Arbeitskräfte am Standort Giebelstadt. Vollzeit, 40 Stunden in der Woche / ca. 160 Stunden im Monat. Bezahlung: 400 Euro, was einen absolut fairen Stundenlohn von, aufgerundet, 2 Euro 50 ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.23hq.com/23666/3151347_110acbe210d6f57ac745be9df838a696_standard.jpg&quot; height=&quot;460&quot; width=&quot;426&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;Quelle:&lt;a href=&quot;http://www.wuewowas.de/kle/nbj_detail.php?nbj_id=22762&quot;&gt;wuewowas.de&lt;/a&gt;; Screenschot: capitalverbrecher.twoday.net&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal wieder: herzlich willkommen in der neuen, schönen, glitzernden Kapitalismusrealität dieser armseligen Welt.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Capitalverbrecher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-30T09:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4946585/">
    <title>Nachrichtencheck</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4946585/</link>
    <description>Telekomchef zutiefst erschüttert über &lt;b&gt;Spionageskandal &lt;/b&gt;- &lt;b&gt;Steuerskandal &lt;/b&gt;-&lt;b&gt; Schmiergeldverdacht &lt;/b&gt;- &lt;b&gt;Videoüberwachung &lt;/b&gt;von Mitarbeitern - &lt;b&gt;Wirtschaftskrise:&lt;/b&gt; Investorlegende attakiert &lt;b&gt;gierige Banker&lt;/b&gt; - Die &lt;b&gt;Zeit der billigen Nahrungsmittel ist vorbei&lt;/b&gt; - E.on plant drastische &lt;b&gt;Erhöhung der Gaspreise&lt;/b&gt; - &lt;b&gt;Steigende Ölpreise&lt;/b&gt;: Verheugen befürchtet Wachstumseinbruch in Europa - &lt;b&gt;Milliardäre basteln sich ihre Schweiz&lt;/b&gt; zurecht - &lt;b&gt;Dax&lt;/b&gt; schließt trotz Bankenfantasie &lt;b&gt;unter 7000 Punkten&lt;/b&gt; - Gallois drängt auf schnelleren &lt;b&gt;Jobabbau&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind sämtliche Topnews einer Wirtschaftsseite von heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.23hq.com/23666/3134688_74b7771b589daffd2878089b287c736c_standard.jpg&quot; height=&quot;275&quot; width=&quot;460&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;Collage / Screenshots: capitalverbrecher.twoday.net&lt;/sub&gt;</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-24T16:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4943546/">
    <title>In Anerkennung der Tatsachen: Herzlich willkommen im Mittelalter.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4943546/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://www.23hq.com/23666/3131107_db57a778eaee52fc114c336b5ed0c5c1_standard.jpg&quot; height=&quot;186&quot; width=&quot;460&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1027977.html&quot;&gt;Netzeitung.de&lt;/a&gt;; Screenshot / Hervorhebung: capitalverbrecher.twoday.net&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend dazu ein Hinweis von Wikipedia zum Thema &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Aristokratie#Anwendbarkeit_des_Begriffs_in_der_Neuzeit&quot;&gt;Aristokratie oder Demokratie&lt;/a&gt;. &quot;Der heutige Parlamentarismus (repräsentative Demokratie) ist nach der klassischen Verfassungssystematik keine Demokratie (direkte Demokratie), sondern  je nach Wertung  eine Aristokratie oder eine Oligarchie im ursprünglichen, nicht auf dem Vorrang der besseren Herkunft beruhenden Sinn&quot;  Aristokratie, das war Mittelalter, und ganz in mittelalterlicher Denkweise verharrt auch der Innenminister:  Er fordert die Wiedereinführung von Folter. Und George Bush führt seine zwei Kreuzzüge im fernen Osten ganz in der Fortsetzung mittelalterlicher Orienteroberungsfantasien. Nur einer ist noch nicht so ganz Mittelalter: Die Wirtschaft. Die is mal wieder bestens geschichtsuninformiert und weiß natürlich nicht, dass im Mittelalter die Leibeigenschaft &lt;i&gt;der&lt;/i&gt; Status für den gemeinen Mann war.  &lt;b&gt;&lt;i&gt;DAS&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; wäre doch bestimmt ne superinnovative Idee, die euch gefallen könnte. Und ihr wärt absolut up-to-date damit.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Aus der Geschichte lernen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-22T20:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4928647/">
    <title>TV Fatal bei manager-magazin.de</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4928647/</link>
    <description>Heute will ich sie auf einen absolut lesenswerten Artikel beim manager-magazin aufmerksam machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel &lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,544022,00.html&quot;&gt;TV fatal &lt;/a&gt;geht es um die Geschichte des Medienunternehmens Pro7Sat1. Dem Unternehmen geht es zur Zeit, dem Artikel nach, nicht gerade gut. Sie wurden vor kurzer Zeit von einem Finanzinvestor übernommen und ächzen nun unter der ihnen von diesen Finanzinvestoren aufgelasteten Schuldenlast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der simple Grund: Pro7Sat1 (Besitzer: &lt;i&gt;die Finanzinvestoren KKR und Permira&lt;/i&gt;) beschließt sich, die internationale Senderkette SBS Broadcasting zu kaufen (Besitzer: &lt;i&gt;die Finanzinvestoren KKR und Permira&lt;/i&gt;). Im Sommer 2005 hatten die beiden Finanzinvestoren SBS für 2,1 Milliarden Euro gekauft, ein Jahr später Pro7Sat1. Pro7Sat1 gab zwei Jahre später für SBS 3,3 Milliarden aus. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Differenz? Nun, die 1,2 Milliarden Euro haben Permira und KKR wohl ausgeteilt, und zwar an ihre Aktionäre. Fonds 3 (bisheriger Besitzer von SBS) war um genau diese Summe reicher, weil effektiv Geld geflossen ist. Die Aktionäre von Fonds 4 (bisheriger Besitzer von Pro7Sat1) waren nicht wirklich ärmer, die Schulden hat Ja Pro7Sat1. Ob die Aktionäre dadurch allerdings reicher werden, darf immerhin bezweifelt werden. Denn es hält sich hartnäckig nicht nur das Gerücht der Kungelei. Pro7Sat1-Aktionäre protestierten auf der Hauptversammlung gegen den &quot;unverschämten Kaufpreis&quot; und die &quot;Plünderung&quot; der eigenen Kasse. Böswillige Zungen sollen gar von Diebstahl reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das schlimmstmögliche Szenario sollte durchgespielt werden: Pro7Sat1 geht unter der Last pleite. Dann bleibt die Bank, falls dies vor 2015 passiert(so lange läuft der Kredit), auf ihrmen vergebenen Kredit sitzen und hat  reale 3,3 Milliarden Euro weniger. Dieses Risiko konnte die Bank vielleicht ahnen, der Kreditnehmer hat diesen Fall aber auf jedenfall als potentielle Möglichkeit in seine Kalkulation mit einbezogen. Das Geld, das die Bank weniger hat, hat der neue Besitzer sich also mehr oder weniger erschwindelt, und das könnte man durchaus als Betrug bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier bei capitalverbrecher wurde die ganze Situation von Pro7Sat1 schon länger begleitet. Am &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3358278/&quot;&gt;23. Februar 2007&lt;/a&gt; haben wir die Prognosen gestellt, am &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4074529/&quot;&gt;16. Juli 2007 &lt;/a&gt;haben sich die ersten Vorhersagen bestätigt. Und jetzt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jedenfall ist der gesamte manager-magazin.de Artikel sehr interessant und, nun ja, ein manches mal musste ich sogar ein wenig lachen. Über den Chef von Pro7Sat1, Guillaume de Posch, heißt es in dem Bericht: &quot;Er ist eine Führungspersönlichkeit. Er hält den Finger aus der Tür, prüft die Windrichtung und führt die Firma in verschiedene Richtungen.&quot; Herrlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, bevor es unter den Tisch fällt: am &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4333897/&quot;&gt;9. Oktober 2007 berichtete&lt;/a&gt; ich über die &quot;Kartellstrafe von über 120 Millionen Euro [...], verhängt wegen unsauberer Praktiken beim Werbezeitenverkauf&quot;. (&lt;a href=&quot;http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,544022-3,00.html&quot;&gt;Manager-magazin.de&lt;/a&gt;) Das kommt ja noch hinzu. Wäre fast in Vergessenheit geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Insgesamt also keine beunruhigende Lage. Nettes Unternehmen. We love to entertain you&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben sie!</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Capitalverbrecher</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-15T14:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4479109/">
    <title>Überblick über Capitalverbrecher-Serien</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4479109/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Serie zum Überwachungsstaat / Schäuble:&lt;br /&gt;
Teil 1: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/20061208/&quot;&gt;Die Demokratie in Deutschland wird gestärkt &lt;/a&gt;  	&lt;br /&gt;
Teil 2: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3299044/&quot;&gt;Der besorgte Innenminister&lt;/a&gt;			&lt;br /&gt;
Teil 3: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3570515&quot;&gt;Der Schnüffelstaat&lt;/a&gt;				&lt;br /&gt;
Teil 4: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3659903/&quot;&gt;Anständig&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Teil 5: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3756236/&quot;&gt;Schäuble warnt die Welt vor Schäuble&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Teil 6: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/3804277/&quot;&gt;Was Aristoteles über Schäuble wusste&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
Teil 7: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4082557/&quot;&gt;Schick dem Schäuble ein Grundgesetz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Teil 8: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4431363/&quot;&gt;Ein schwarzer Tag&lt;/a&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Philosophie.Serie&lt;/li&gt;
Teil 1: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/20080207/&quot;&gt;Lasst uns drüber sprechen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Teil 2: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685753/&quot;&gt;Schäubles Ratgeber&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Teil 3: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685760/&quot;&gt;Warum ich keine netten Artikel über Schäuble schreibe &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Teil 4: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685768/&quot;&gt;How to become a Schäuble&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Teil 5: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685773/&quot;&gt;Was ich den Rechtsanwälten sagen werde&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Teil 6: &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685777/&quot;&gt;Schießübungen&lt;/a&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Sonstiges</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-25T14:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4922530/">
    <title>Capitalverbrecher-Exclusiv-Reportage: Arbeitsrealität in Deutschland (2)</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4922530/</link>
    <description>Hier gehts zur &lt;a href=&quot;http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4914628/&quot;&gt;Folge 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits der an die Öffentlichkeit verbreiteten Unternehmenspropaganda bietet sich aber noch ein anderes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Informationen, wie es um das Unternehmen wirklich steht, gibt uns ein Blick in die Jahresbilanzen. Die sind, irgendwie treffend, ganz in schwarz gehalten. Dunkle Aussichten, metaphysisch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten zwei Jahren kannten die Bilanzzahlen nur eine Richtung: abwärts. Schon in der Jahresbilanz 2006 findet man erste Anzeichen der Krise. Die Umsätze stiegen nur um 1,7%, der Gewinn sank gar um 6,9% auf, für einen selbsternannten Weltmarktführer, lächerlich geringe 247 Millionen Dollar. Die Earnings Per Share (EPS) sanken um 5,4%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen presste aus den Verkaufsräumen und Verkaufspersonen schon damals, was es dort nur herauszupressen gab. Man steigerte den Umsatz pro qm nicht zuletzt durch immensen Druck auf die Mitarbeiter im Zeitraum von 2002 bis 2006 um 15,5%. Ende 2006 kann man also festhalten, dass trotz einem Würgegriffs um den (Geld)Hals des Unternehmens und dem Versuch, aus jedem Quadratmeter das letzte herauszupressen, die Gewinne stagnierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem finanziellen Desaster entwickelte sich das Jahr 2007. Diesmal waren sogar die Umsatzzahlen rückläufig, das erste Mal seit vielen Jahren. Das operative Ergebnis der Unternehmenstätigkeit sollte allerdings jeden beunruhigen, der sich mit der Materie auskennt. Ein Gewinneinbruch von 80% und die Redizierung des Gewinns auf schlappe 50 Millionen Dollar sind, so muss man das ausdrücken, katastrophal. Die EPS fielen um weitere 80%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Unternehmensführung versucht natürlich, die Ergebnisse so schönzureden, wie es eben nur geht. In unserem Fall hört sich das ganze dann ungefähr so an: &quot;Wir haben nicht alle unsere Ziele erreicht, die wir uns selbst für das Jahr gesetzt hatten. Zum ersten Mal in diesem Jahrzehnt stieg unser Gewinn im Vergleich zum Vorjahr nicht.&quot;* Das war der Kommentar zur noch moderat schlechten Bilanz des Jahres 2006. Nachdem der Gewinn im Jahre 2007 nur noch winzige 20% des Vorjahres beträgt, hört sich die Unternehmenspropaganda folgendermaßen an: &quot;Trotz unserer enttäuschenden Performance glauben wir daran, dass wir die globalen und lokalen Herausforderungen gut gemeistert haben [...] Wir haben die Schwierigkeiten, die sich aus den schwindenden Konsumentenausgaben ergaben, nicht vorhergesehen, [...] Ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, zu dem auch noch das Fehlen neuer, aufregender Trends kam, war der Hauptgrund für den Umsatzeinbruch.&quot;*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mechanismen des Marktes lassen sich allerdings nicht so leicht für dumm verkaufen wie die fahrlässig uninformierte Öffentlichkeit. Die Börse reagiert auf die Neuigkeiten. Im Jahre 2007 fiel der Aktienkurs unseres Unternehmens dann auch folgerichtig um knappe 50%, zwischenzeitlich vernichtete unser Unternehmen mehr als 60% des Aktionärsvermögens. &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.23hq.com/23666/3107244_be45cb1e1a157e9ae481929bc45437d7_standard.jpg&quot; height=&quot;296&quot; width=&quot;378&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Glauben sie das Unternehmen hat glückliche Aktionäre?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Lesen Sie im dritten Teil unserer Reihe:&lt;/i&gt; Wie sich die Situation des Unternehmens in der (Fach-)Presse darstellt sowie eine Analyse der Unternehmensstruktur und des Unternehmensaufbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------&lt;br /&gt;
* Übersetzung von capitalverbrecher.twoday.net</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T06:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4922081/#4922111">
    <title>*rofl* Ja das ist Kapitalismus live... alles und jeder ist käuflich ;)...&lt;br /&gt;
Viele...</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4922081/#4922111</link>
    <description>*rofl* Ja das ist Kapitalismus live... alles und jeder ist käuflich ;)...&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Aurisa</description>
    <dc:creator>Aurisa</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Aurisa</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T17:54:44Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4922081/">
    <title>Kaufen sie jetzt!</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4922081/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://www.23hq.com/23666/3106521_34240e3611921cdb2ae439b349428a40_standard.jpg&quot; height=&quot;71&quot; width=&quot;460&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das&lt;/i&gt; machte mich dann doch ein wenig stutzig. Den Namen des Webangebots habe ich übrigens entfernt. Schleichwerbung bei www.capitalverbrecher.twoday.net, das wäre ja noch schöner.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T17:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4914628/">
    <title>Capitalverbrecher-Exclusiv-Reportage: Arbeitsrealität in Deutschland (1)</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4914628/</link>
    <description>Eine neue Capitalverbrecher-Reihe wird sich mit einem sehr aktuellen Thema beschäftigen: Den Arbeitsbedingungen in der modernen monetokratischen Welt. &lt;i&gt;Aktuell&lt;/i&gt; nicht zuletzt, weil dieses Thema durch die Geschichten des Investigativjournalisten Günter Wallraff und seiner ZEIT-Serie in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangt ist. Die Ergebnisse, bisher aus Callcenter und Billigbäckerei, sollte sich jeder, der die aktuelle deutsche Arbeitsrealität der Menschen begreifen will, einmal zu Gemüte führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Capitalverbrecher-Reihe widmet sich einer Branche, die (bisher) von Journalist Wallraff nicht beachtet wurde: dem Einzelhandel. Anhand eines exemplarischen (realen) Unternehmens erfahren wir, unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wird, wie ein Einzelhandelsunternehmen funktionieren (kann) und welche Faktoren Einfluss auf die Arbeitsbedingungen haben. Wir betrachten zuerst die Makroperspektive des Unternehmens, die Rahmenbedingungen der Arbeit. Man könnte sich natürlich auch hinstellen und sich nur die Arbeitsbedingungen anschauen, lauthals schreien, wie beschissen sie sind, aber zu einer kompletten Betrachtung ist diese Makroperspektive von großer Bedeutung. Sie erst ermöglicht eine Komplettbetrachtung der Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir befinden uns in einem international agierenden Handelshaus, das lauthals den Anspruch verkündet, &quot;Nr.1&quot; der Welt in seiner Nische sein zu wollen. Die bisherige Unternehmenshistorie liefert, bei oberflächlicher Betrachtung, für diesen Anspruch auch einige gute Argumente: Seit der Gründung in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts hat sich unser Unternehmen auf der ganzen Welt verbreitet und ist nun mit fast 4000 Filialen in aller Herren Ländern vertreten. Die Unternehmensmarke ist in der Zielgruppe sehr gut positioniert, und der Kunde emotional an das Unternehmen wie auch an die vertriebenen Produkte gebunden. Eine schöne Erfolgsgeschichte. Scheinbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Lesen sie im Zweiten Teil unserer Serie&lt;/i&gt;: Wie sich die wirtschaftliche Situation unseres Unternehmens darstellt. Eine Analyse der Bilanzen, sowie des Aktienkurses.</description>
    <dc:creator>perfectcrime</dc:creator>
    <dc:subject>Kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-07T21:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4818843/">
    <title>Die LIDL-Moral.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4818843/</link>
    <description>Die Meldungen dieser Woche dominiert &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Lidl-Skandal-Lidl-/615031.html?eid=614772&quot;&gt;LIDL mit seiner herzahften Mitarbeiter-Überwachungsaktion&lt;/a&gt;. Man hatte Detektive angeheuert, um die eigenen Mitarbeiter mal so richtig auszuspionieren. Dass es in Deutschland so etwas wie den Schutz der Privatsphäre gibt juckt die großen Politiker schon nicht so wirklich, und wenn die das nicht tun, warum wir? fragte sich LIDL wohl und schritt zur Tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es verwundert nicht, dass ausgerechnet LIDL mit solch rabiaten Methoden voranschreitet. Wobei voranschreiten auch schon verharmlosend ist und ziemlich an der Sache vorbei geht, agiert LIDL doch schon jahrelang derartig. Es gehört einfach zur LIDL-Unternehmenskultur dazu. Schon im Jahre 2005 konnte man zu den Arbeitsbedingnungen bei LIDL folgendes lesen: &quot;Der Discounter, so das Schwarz Buch, verhindere systematisch die Gründung von Betriebsräten - misstrauische Vorgesetzte, zu Mobbing-Experten dressiert, würden auf der Suche nach Diebesgut die Spinde der Kassiererinnen aufbrechen - Kameras seien in den Filialen aufgestellt, um die Mitarbeiter zu kontrollieren.&quot; (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2006/29/Der_Kampf_gegen_Lidl_europaweit&quot;&gt;Zeit.de&lt;/a&gt;). Oder wie wäre es damit: &quot; Gnadenlose Arbeitshetze, chronische Unterbesetzung, geringe Einkommen, Druck und schikanöse Kontrollen prägen den europäischen Lidl-Arbeitsalltag&quot; (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2006/27/Lidl_Ausgspaeht&quot;&gt;Zeit.de&lt;/a&gt;) Oder das: &quot;Erzeugt wird eine Atmosphäre der Angst: Eine Verkäuferin aus Bremen berichtet, aus Furcht vor Kündigung mit hohem Fieber so lange im Laden gestanden zu haben, bis sie zusammenbrach. Lidl will sich zu einzelnen Vorwürfen nicht äußern.&quot; (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2005/47/Fiese_Arbeit-Alternative&quot;&gt;Zeit.de&lt;/a&gt;) Oder die Geschichte der LIDL-Filiale in Calw. Dort wurden alle Mitarbeiter gefeuert, weil sie in die Gewerkschaft eingetreten sind. (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2005/47/Fiese_Arbeit-Alternative?page=2&quot;&gt;Zeit.de&lt;/a&gt;) LIDL kann Mobbing auch anders: &quot;Auch aus tschechischen Filialen erfahren wir Unschönes. Stirnbänder gebe es dort für Kassiererinnen, die damit während ihrer Menstruation ohne besondere Erlaubnis die Toilette aufsuchen dürfen.[...] Und wenn Lidl einen Mitarbeiter rausschmeißen will  etwa, weil er zu teuer geworden ist oder einen Betriebsrat gründen will , dann werden regelrechte Kreuzverhöre durchgeführt. Die Leute werden so lange traktiert, bis sie einen Aufhebungsvertrag ihrer Beschäftigung unterschreiben. Das sind keine Einzelfälle. Das sind die Betriebsstrukturen des Konzerns.&quot;(Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2005/06/Verdi_2fLidl_06&quot;&gt;Zeit.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ist eigentlich ernsthaft so bescheuert und glaubt, nach der ganzen Vorgeschichte, im aktuellen Fall die von LIDL verbreitete &lt;i&gt;Wir sind doch total unschuldig&lt;/i&gt;-Propaganda (&quot;[...] offensichtlich übereifrige Detektive über ihren Auftrag hinaus uns mit Informationen versorgt haben, die wir so nicht wollten [...] Wenn solche Protokolle geschrieben wurden, habe dazu keine Erwartung und kein Auftrag von der Geschäftsleitung vorgelegen [...]) (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/950877.html&quot;&gt;Netzeitung.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, erinnert sich noch jemand an folgende Vorwürfe: LIDL umgehe das Baurecht und habe größere Filialen als genehmigt gebaut und so Kommunen um berechtigte Einnahmen gebracht? (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2005/13/Lidl_Gebaut&quot;&gt;Zeit.de&lt;/a&gt;) Oder an die Aktion, als das Greenpeace-Magazin die Qualität der LIDL-Waren kritisierte, wenig später aber lobte und das Greenpeace-Magazin nun auch von LIDL vertrieben wurde? (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,491335,00.html&quot;&gt;Spiegel.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass nun, nach all den schon bekannten Vorkommnissen das aktuelle Vergehen ein so großer Skandal ist - sei´s drum. Das Problem bei LIDL ist nicht die Wurzel (die Mitarbeiter) sondern die Blüte (ganz oben): dort sitzen einfach Menschen, die den moralischen Verpflichtungen ihrer Position nicht genügen. Menschen, die die eigenen Mitarbeiter nicht als Individuen, sondern bestenfalls als minderwertige Arbeitssklaven ansehen. Menschen, denen Gesetze nur solange etwas bedeuten, wie sie zum eigenen Vorteil sind. Wenn nicht, dann beachte man sie halt nicht. Menschen, denen das Wort &quot;Gemeinschaft&quot; oder auch &quot;Sozialstaat&quot; ein Graus ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lächerlich sind auch die dilettantischen Ausreden der LIDL-Propagandabeauftragten. Hat man ja alles nicht so gewollt, usw. Da mehreren Nachrichtenmagazinen hunderte Seiten von Überwachungsprotokollen vorliegen ist die Sachlage ziemlich klar. Die mit der Überwachung beauftragen Detekteien haben wohl kaum  umsonst gearbeitet, und wenn sie bezahlt worden sind, dann muss es jemanden geben, der diese Dienstleistung als so wichtig ansah, dass er dafür eine gewisse Summe aufwenden wollte. Und da man Geld nicht mal &quot;einfach so&quot; ausgibt, sondern immer ein konkretes Ziel im Sinne hat muss man einfach davon ausgehen, dass erstens die Bespitzelungs-aktionen von LIDL gewollt und geplant waren und dass zweitens die nun vorgebrachten Entschuldigungen und Ausreden die Niederträchtigkeit und Morallosigkeit der LIDL-Manager nur noch einmal unterstreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei, bei ernsthafter Überlegung dieses Problem nicht nur ein LIDL-Problem ist, sondern ein Kapitalismus-Problem. Über LIDL allerdings gibt es eine eigene &lt;a href=&quot;http://www.verdi-blog.de/lidl&quot;&gt;desöfteren aktualisierte und gut gefüllte Seite&lt;/a&gt; mit Verfehlungen des Unternehmens.</description>
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    <dc:subject>Capitalverbrecher</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-27T17:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4720784/#4798277">
    <title>Es wird weitergehen,</title>
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    <description>nur mangels Internet und Zeit ist es hier etwas stiller geworden, aber das ändert sich auch wieder.</description>
    <dc:creator>perfectcrime (Gast)</dc:creator>
    
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    <dc:date>2008-03-19T15:10:36Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4720784/#4789024">
    <title>hoffe Sie berichten uns weiterhin !!!</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4720784/#4789024</link>
    <description>hoffe Sie berichten uns weiterhin !!!</description>
    <dc:creator>spiritchild</dc:creator>
    
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    <dc:date>2008-03-16T09:37:09Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4720784/">
    <title>Millionenstrafen für Drogerieartikelhersteller.</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4720784/</link>
    <description>So. Die Philosophiewoche ist beendet, und gleich gibt es wieder handfestes. Die vier Unternehmen Henkel Wasch- und Reinigungsmit-tel GmbH, Schwarzkopf &amp; Henkel GmbH, Sara Lee Deutschland GmbH und Unilever Deutschland GmbH wurden vom Bundeskartellamt zu &lt;a href=&quot;http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/aktuelles/2008_02_20.php&quot;&gt;Strafen von insgesamt 37 Millionen Euro verdonnert, weil sie Preiserhöhungen abgestimmt haben sollen und sich über die Verhandlungen mit verschiedenen Einzelhändlern abgesprochen&lt;/a&gt; haben sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen hatten zum Jahreswechsel 2005/2006 eine Anhebung der Listen-preise um etwa 5 % für folgende Drogerieartikel abgestimmt:&lt;br /&gt;
a) Handgeschirrspülmittel der Marken Pril und Palmolive&lt;br /&gt;
b) Duschgel der Marken Fa, Duschdas und Palmolive sowie&lt;br /&gt;
c) Zahncreme der Marken Signal sowie Dentagard und Colgate (Basis). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Interesse des Endverbrauchers darf die hohe Wettbewerbsintensität im Einzelhandel nicht durch Absprachen der Markenhersteller konterkariert werden&quot; sagte der Sprecher des Kartellamtes Bernhard Heitzer.</description>
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    <dc:subject>Preisabsprachen</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-20T12:22:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685777/">
    <title>Schießübungen. (Philosophie, 6. und letzter Teil.)</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685777/</link>
    <description>&quot;Er [der Schriftsteller] weiß, dass Wörter, wie Brice Parain sagt, &quot;geladene Pistolen&quot; sind. Wenn er spricht, schießt er. Er kann schweigen, aber da er beschlossen hat zu schießen, muss das wie bei einem Mann geschehen, der Ziele anpeilt, und nicht wie bei einem Kind, das die Augen zumacht und nur Spaß am Knall hat.&quot; (Jean-Paul Sartre, Was ist Literatur, S. 27)</description>
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    <dc:subject>Kultur</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-17T06:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685773/">
    <title>Was ich den Rechtsanwälten sagen werde. (Philosophie, Teil 5)</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685773/</link>
    <description>&quot;...läuft es darauf hinaus, dass der Schriftsteller die oberste Pflicht hat, Skandal zu erregen, und das unantastbare Recht, seinen Folgen zu entgehen&quot; (Jean-Paul Sartre, Was ist Literatur, S.103)</description>
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    <dc:subject>Kultur</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-15T06:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685768/">
    <title>How to become a Schäuble (Philosophie, Teil 4)</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685768/</link>
    <description>&quot;Ja ich wage zu sagen, dass es sehr schädlich ist, sie [die folgenden Tugenden] zu besitzen und stets zu beachten; &lt;i&gt;aber&lt;/i&gt; fromm, treu, menschlich, gottesfürchtig und ehrlich &lt;i&gt;zu scheinen&lt;/i&gt; ist nützlich. Man muss nur sein Gemüt so gebildet haben, dass man, wenn es nötig ist, auch das Gegenteil vermag.... Ein Fürst muss sich daher wohl hüten, je ein Wort auszusprechen, das nicht voll der obengenannten fünf Tugenden ist. Alles, was man von ihm sieht und hört, muss Mitleid, Treue, Menschlichkeit, Redlichkeit und Frömmigkeit ausstrahlen. Und nichts ist nötiger als der Schein dieser letzten Tugend; denn die Menschen urteilen insgesamt mehr nach den Augen als nach dem Gefühl, denn sehen können alle, fühlen aber wenige. Jeder sieht, was du scheinst, wenige fühlen, was du bist, diese wagen nicht, der Meinung der Menge zu widersprechen&quot; (Niccolo Macchiavelle, Der Fürst, S.88)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen redet Schäuble auch immer von Sicherheit für die Bürger und betont seine christliche Grundhaltung. Und, um es zu vollenden: &lt;i&gt;Ja, ich habe ein Scheissgefühl bei Schäuble.&lt;/i&gt; Und ich wage es auch, der Menge zu widersprechen.</description>
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    <dc:subject>Kultur</dc:subject>
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    <dc:date>2008-02-13T06:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685760/">
    <title>Warum ich einmal pro Monat einen Artikel über Schäuble schreibe und der nicht nett...</title>
    <link>http://capitalverbrecher.twoday.net/stories/4685760/</link>
    <description>&quot;Aber niemand könnte auch nur einen Augenblick annehmen, dass man einen guten Roman zum Lobe des Antisemitismus schreiben kann. Denn sobald ich erfahre, dass meine Freiheit unlöslich an die aller andren Menschen gebunden ist, kann man von mir nicht erwarten, dass ich sie dazu verwende, die Unterdrückung einiger zu billigen. Ob also der Schriftsteller, Essayist, Pamphletist, Satiriker oder (53) Romancier ist, ob er nur von den individuellen Leidenschaften spricht oder das System der Gesellschaft angreift, als freier Mensch, der sich an freie Menschen wendet, hat er nur ein einziges Sujet: die Freiheit. (Jean-Paul Sartre, Was ist Literatur, S.53/54)</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 perfectcrime</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-11T06:54:00Z</dc:date>
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